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Die erste Woche mit einem Hund aus dem Tierschutz

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    Redaktion Pfotenjournal
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Die erste Woche mit einem neuen Hund muss nicht spektakulaer sein. Sie sollte vor allem ruhig, vorhersehbar und freundlich aufgebaut sein.

Viele Hunde aus dem Tierschutz kommen mit zu vielen neuen Reizen gleichzeitig nicht gut zurecht:

  • neue Menschen
  • neue Geraeusche
  • neue Wege
  • neue Regeln

Deshalb ist weniger in den ersten Tagen fast immer mehr.

Was am Anfang wirklich wichtig ist

Konzentriere dich auf vier Dinge:

  • einen festen Ruheplatz
  • kurze, wiedererkennbare Spaziergaenge
  • feste Futterzeiten
  • eine moeglichst ruhige Wohnung

Es muss nicht sofort alles trainiert werden. Wichtiger ist, dass dein Hund versteht: Hier ist Sicherheit, hier passiert nichts Unberechenbares.

Was du vermeiden solltest

Die erste Woche ist nicht der richtige Moment fuer:

  • Besuchsrunden
  • volle Innenstaedte
  • Hundewiese als Sozialtest
  • zehn neue Kommandos an einem Tag

Ein Hund, der gerade erst angekommen ist, braucht Orientierung und keinen Leistungstest.

Ein guter Minimalplan

Fuer die ersten Tage reicht oft:

  1. morgens dieselbe kleine Runde
  2. tagsueber viel Ruhe
  3. kurze Loeserunden statt Dauerprogramm
  4. abends wieder ein vorhersehbarer Ablauf

Wenn die Grundspannung sinkt, wird alles andere spaeter leichter: Training, Bindung, Alltag und Vertrauen.

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